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Kapillar
aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk wird durch
Hydrophobierung der Kapillaren mittels Bohrlochinjektion
gestoppt. Dies geschieht durch impulsartiges Einbringen
einer Silikonmikroemulsion, die über perforierte
Infusionsröhrchen gleichmäßig verteilt wird.
Über
das Impulsgerät und ein Zuleitungssystem wird das
Injektionsmittel zu perforierten Infusionsröhrchen mit
integriertem Rückschlagventil gepumpt. Diese aus
hochwertigem Kunststoff bestehenden Infusionsrohre
besitzen im Abstand von ca. 6 cm eine Perforierung mit 0,8
bis 1,0 mm Durchmesser, versetzt jeweils um 120°.
Die
Zufuhr des Injektionsmittels wird durch eine
Impulsfrequenz gesteuert, die in Abhängigkeit zum
Durchfeuchtungsgrad, der untergrund- und
objektspezifischen Parameter sowie des
Mauerwerksquerschnittes eingestellt werden kann.
Durch
die perforierten Infusionsrohre, die in Abhängigkeit zur
Bohrlochtiefe (Mauerwerksdicke) in das Bohrloch
eingeschlagen werden, ist eine gleichmäßige Verteilung
des Infektionsmittels über die gesamte horizontale
Querschnittsfläche sichergestellt.
Das
Injektionsmittel kann mit dem Impulssystem in hohlräumiges,
klüftiges und/oder mehrschaliges Mauerwerk injiziert
werden, ohne dass eine vorherige Hohlraumverfüllung
erforderlich wird.
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